Internationale Lunch-Gäste

Heute Mittag hatte ich nette Gäste.

Eine charmante und mollige Russin, die ich bisher nicht kannte, meinen liebgewonnenen Freund aus der Bretagne, den ich um nichts in der Welt missen möchte und den feschen Italiener von nebenan. Unsere Unterhaltung war schlicht aber köstlich. Grenzwertig wurde es nur, als die etwas aufdringliche Verwandte aus Sachsen sich mal wieder als Rampensau profilierte. Aber gemeinsam gelang es uns ihr klarzumachen, dass weniger mehr ist. Sie sah es ein, zumal sie sich bei Basilico (dem Nachbarn) einschmeicheln wollte. Na ja …

schwarze Krim-Tomate

Mit  der hübschen Katjuscha von der Krim habe ich mich richtig angefreundet, sie ist echt süß und hat mir die spannendsten Geschichten aus ihrer Heimat erzählt. Wir wollen uns jetzt öfter treffen und ich habe mir vorgenommen wenigstens ein bisschen Russisch zu lernen. Ähem …

Zu Yannic von der Île de Ré kann ich nur sagen: Ohne ihn geht ja gar nichts mehr! Er ist ebenso zurückhaltend und kultiviert, wie raffiniert und inspirierend. Der perfekte Katalysator für unsere kleine polyglotte Tischrunde. Ein Small-Talk-Wunder!

Ally (so nennt sie sich seit kurzem!) aus Calbe und Basilico zogen sich später zurück und von weither wehten immer noch die Gesprächsfetzen zu uns herüber. Ich glaube, an Temperament stehen sie sich in nichts nach. Wenngleich der junge Mann aus Ligurien natürlich wesentlich exotischer und auch orientalischer wirkt als die bodenständige Ally. Er erwähnte, dass seine Familie ursprünglich aus Asien kommt. Wenn ihr mich fragt: Eine explosive Mischung die beiden, die man nur wohldosiert genießen sollte.

Aber nun das Beste vom Feste: Diese illustre Gesellschaft kann ich mir jederzeit einladen, denn sie sind zwar von weit her, leben aber mittlerweile alle in Deutschland. Ich liebe unsere internationalen Gäste und besonders wenn ich sie vernaschen darf :))

Wen hattet ihr denn heute zu Tisch?

 

Kommentare 8

  • Ich war zu Gast in China und wurde dort mit köstlichen Reisnudeln mit Hühnerfleisch und Gemüse bekocht. Eins meiner Lieblingsgerichte auf der Weltspeisekarte ;o))

    • Liebe Christa, die chinesische Küche ist natürlich unverzichtbar! Wenngleich sie ja hier etwas gemäßigt auf den Teller kommt 🙂 Mit einem echten Kenner wäre ich gerne mal in China unterwegs, das muss sagenhaft sein – aber ob ich dort wirklich ALLE Spezialitäten probieren würde … mal sehen wenn’s soweit ist 🙂

  • Noch gab es kein Abendessen, aber mittags hatte ich schon mal nen flotten Berliner zu Gast http://de.wikipedia.org/wiki/Solei. Ditt war janz schön lecka!
    Jetzt steht mir der Sinn auch noch etwas mit mehr südländischem Charme!!!

    • Boah! Da werden Kindheitserinnerungen wach … wusste gar nicht, dass die aus Berlin stammen. Und jetzt weiß ich auch was ein Hungerturm in der Gastronomie ist :)) großartig, danke! Diese flotten Berliner muss ich unbedingt mal wieder vertilgen …

  • Meine Gäste waren aus der Nachbarschaft: Fritz Kohl aus dem Rheinland, ein knackiger Typ und mächtig spitz! Ich habe ihn der holden Laura zugesellt, deren sich zunächst noch ganz in rote Schale geworfen hatte. Etwas Durcheinander entstand durch die Familien Hack und Paradeiser, die sich munter zwischen Fritz und Laura zwängten. Insgesamt war es aber bei allem Chaos ein harmonisches Mittagsmahl. Das Peterli brachte Ruhe rein und wir freuten uns aneinander. Eintopf für alle!

    • Mein lieber Scholli, eine deftige Runde. Und die Frau in Rot habe ich als Verwandte meiner Gästin Ally identifiziert … richtig? Danke für die schöne Mittagsgeschichte 🙂

  • Hihi, Laura ist eine rotschalige Frühkartoffel.

    • 🙂 Tzz … diese jungen Mädels … immer die neuesten Modetrends. Aber schön isses! Und lecker!

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