WhatsApp, Threema oder NoodleUp?

#groovywords – Gewinnspiel / Frage #10

Die dramatische Situation in der Welt der Messenger Apps veranlasste uns, unser #groovywords-Gewinnspiel zu modifizieren. Man weiß ja gar nicht mehr, wie man in Zukunft sicher und diskret kommunizieren soll, Spione und Abhörwanzen in Form von schicken Smartphone Anwendungen allerorten. Bin ich über die Jahre heimlich vom Giganten WhatsApp abgehört worden? Kann ich den Schweizern  mit ihrer Alternative Threema wirklich trauen? Oder werden meine Unterhaltungen dann irgendwann auf einer silbernen Scheibe den deutschen Behörden angeboten?

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Nicht weinen, Hilfe naht!

Wir sagen: Back to the roots, bzw. the grooves. In Zeiten wie diesen sollten wir auf Altbackenes, Bewährtes zurückgreifen. Zum Beispiel auf kleine Buchstaben aus Hartweizengrieß. Sag’s durch die Nudel – entweder ungekocht oder fröhlich schwimmend in der Suppe. Die Suppenvariante hat zudem noch den Vorteil, dass sich verschiedene Wortkombinationen spielerisch ergeben, willentlich oder durch Umrühren. Poetische Kryptologie, sozusagen.

Ein Quäntchen Trost

Damit Sie jetzt alle nicht zu sehr unter der Situation leiden, und um schnelle Hilfe anzubieten, haben wir beschlossen, die letzten Gewinnspielfragen (10, 11 und 12) zu einer zusammenzufassen, und den ganzen Restsegen der Verlosung auszuschütten. Das Erlernen einer Fremdsprache hilft nämlich auch enorm beim „Selber-heimlich-Gespräche-belauschen“, als auch bei geheimen Absprachen vor den Kindern. Wir empfehlen Chinesisch oder Polnisch. Auch gut zur Verschlüsselung geeignet: Onomatopoesie oder Botschaften in fünffüßigen Jamben … aber wir schweifen ab …

Hier nun also die letzte Frage:

#10 Mein(e) Lieblingsbuchstabe(n) ist/sind … ?

Wir freuen uns über alle Antworten, sei es nur ein herzhaftes „P“, ein schüchternes „O“ oder gar eine komplette Liebeserklärung an das zackige „Z“ oder das schrille „Ä“ :))

Die Frage kann bis zum  26. Februar /12.00 Uhr hier in den Kommentaren oder auf unserer Facebookseite beantwortet werden. Für die Teilnahme am Gewinnspiel gelten folgende Teilnahmebedingungen. Viel Glück!

Onomatopoesie_groovywords

Zu gewinnen gibt es insgesamt 6 Musiksprachkurse von The Grooves, zwei Interaktive Hörbücher und als Knaller die Big Box „Limited Edition“ mit 8 Englisch Lern-CDs. Ist das nix? Über fleißiges Teilen in den Social Networks freuen wir uns.

Grooves_Limited_Edition_Englisch

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Kommentare 14

  • Dürfen auch fremde Alphabete ins Spiel? Ich mag nämlich das Lamed aus dem Hebräischen sehr – ich finde, es sieht elegant aus: ל – zugegeben, handschriftlich sieht es schöner aus.
    Ich bin so eine Handschriftenliebhaberin – so mag ich das M bei Mascha Kalékos Unterschrift gern; das ist einfach ein kleines m in Groß 😉 , sehr schwungvoll. Oder das Schreibschrift -Zett, das in der Verinfachten Ausgangsschrift wieder gelehrt wird, mit Unterschlinge.
    Hilfe! Ich fange an über Buchstaben zu prokrastinieren – nix wie weg an die Arbeit!

    • Das ist doch schönstes Prokrastinieren 🙂 mein Vater hat mir durch das alte „Z“ beigebracht, den zu- und abnehmenden Mond zu identifizieren. Das Sütterlin A und das Z – jeweils rechts und links gerundet 🙂 Danke für deine Buchstaben!

  • Ich musste jetzt ein bisschen in der Erinnerungskiste wühlen. Heike hat mich darauf gebracht. Das Lernen des ABC, das Lernen der Schreibschrift hat mir sehr viel Spaß gemacht. Einige Buchstaben wurden in der damals gelehrten Schreibschrift potthässlich. Das wunderbar pfiffige S zum Beispiel verkam zu einem schnöseligen Haken mit Schlagseite. Pfui Deibl! Ansonsten habe ich die Schnörkeligen immer sehr geliebt. K, F, L, Z, G usw., da konnte man sich austoben, insbesondere, als es dann darum ging, (s)eine Unterschrift zu entwerfen. Die sollte natürlich total unnachahmlich sein, besonders … und die Anfangsbuchstaben meines Namens wurden wahre Kunstwerke. Weiß gar nicht, wo und wann mir die abhanden gekommen sind. Mist.

  • Ich mag das „ch“. Weil es so vielseitig ist und auch einflussreich. Sozusagen. Zunächst mal kommt es als chchchchch-Rauschen daher, eventuell auch lautmalerisch in den Comics als Schnarchen. Wir Deutschsprechenden habens mehr (die Schweizer und Westösterreicher) oder weniger (die anderen) kehlig im Mund, im Englischen wirds zu einem sch oder k. Im Italienischen kommt es vor allem auf das H an, ob das c als tsch oder k ausgesprochen wird. Die Franzosen machen auch gern ein sch draus.
    Ich schätze mal, man könnt eine ganze Abhandlung drüber schreiben! 🙂

  • Ja, diese Eselsbrücke mit den Sütterlinbuchstaben für den zunehmenden und den abnehmenden Mond kenne ich auch. Es funktioniert nur nicht in allen Erdteilen, in Ostafrika liegt der Mond schon mal auf dem Rücken statt auf der Spitze zu stehen.

    Auf meinem alten Rechner hatte ich damals lauter verschiedene Schriftarten installiert, u.a. Arabisch (leider falsch herum von links nach rechts) und eine Gourmet-Schrift: Statt Buchstaben erschienen lauter Lebensmittel, Teller und Besteck auf dem Bildschirm. Der schönste Buchstabe dabei war natürlich das Cremetörtchen, mmm

  • Mal wieder höchst amüsant hier :)) Buchstäblich! Danke für die schönen Geschichten.

  • Ich mag das S. Es ist die Hälfte der Unendlichkeit (-> 8 auf dem Bauch liegend), und es schlängelt sich so gemütlich dahin, aber vor allem ist es der Anfangsbuchstabe meines Namens. Ist das jetzt sehr „s-elfish“?

  • Mir gefällt das A wie
    Allergic Anfang ist schwer,
    All you need is love,
    Abogado, juez y doctor, cuanto más lejos mejor
    oder
    Amici veri sono come meloni, di cento ne trovi due buoni.

  • Ich bin Buchstaben-Synästhetin (falls es die Kategorie gibt), alle Buchstaben haben eine Farbe. Wörter nehmen die Farbe der ersten Buchstaben an. Dementsprechend sind meinen Lieblingsbuchstaben A (blassgelb) und L (blau). Naja, vielleicht liegt es auch am Klang. Kein Wunder jedenfalls, dass die Namen meiner Kinder mit A und L anfangen! 🙂
    Wirklich hübsch finde ich ausschließlich das Fraktur-G, viele vollkommen unnötige Strichelchen.

  • So! Hier kommen die (hoffentlich ;)) glücklichen Gewinner der finalen Auslosung des #groovywords-Gewinnspiels.

    And the winners are: Lilian K. mit Flirting & Dating (bitte keinen Unsinn damit anstellen!), Kat N. mit Englisch/Business World, Stephanie M. hat die Big Box Englisch gewonnen (Hurraaaa , Anja S. darf jetzt Bayerisch lernen, Heike B. muss sich mit Chinesisch plagen, Daniela P. hat eine weitere Englisch (Small Talk) gewonnen und Verena J. freut sich vielleicht über die Türkisch-Grooves!? Das interaktive Hörbuch Spanisch „Historia de una gaviota y del gato que le enseñó a volar“ geht an Birte M. und das italienische „Il lato sinistre del cuore“ an Simone H.

    Alle Gewinnerinnen bekommen noch eine direkte Mail von uns. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Grooven 🙂

  • Ha, vor rund 30 Jahren war ich mal sehr erpicht, chinesisch zu lernen – besser spät als nie! Klasse, vielen dank!

    • Das nennt man Serendipity :)) Dann ganz viel Erfolg damit. Gestern hörte ich im Radio eine Sendung und der Interviewte vertrat die Meinung, dass man immer wieder eine Fremdsprache anfangen solle zu lernen, auch einfach so, ohne das perfekte Ergebnis anzustreben. Einfach um etwas Neues kennenzulernen …

  • Alternativen gibt es ja doch einige, aber diese bringen einen nicht weiter, wenn der eigene Bekannten- und Freundeskreis nicht gewillt ist, zu wechseln. Denn mit wem soll man denn dann kommunizieren, wenn die meisten bei Whatsapp bleiben. Ich denke die Zeit wird zeigen, welche Messenger sich am Ende tatsächlich auch durchsetzen werden.

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